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Softvision Explorer 2 : Installation und
Konfiguration
Installation der Software
Der
Softvision Explorer besteht aus vier Softwaremodulen: Explorer Manager 2.5: Serverprogramm für die Steuerung der Verbindungen und für die Benutzerverwaltung. Explorer Client 2.5: ermöglicht das Navigieren der Clients und den Schutz des Rechners, auf dem er installiert ist. Explorer Printer Monitor 1: ermöglicht die Überwachung der von den Clients vorgenommenen Drucke.
Explorer Coins 1: ermöglicht das
Einrichten eines Computers, der mit einem elektronischen Münzgerät
ausgestattet ist, in die Aufladeposition. Konfiguration der Hard- und Software Der typische Einsatzbereich des Softvision Explorers ist ein Internetcafé. Dort gibt es einen Server, auf dem der Explorer Manager läuft, sowie eine gewisse Anzahl an Computern, die den Explorer Client ausführen und auf denen die Clients navigieren. Alle Computer sind über einen Router oder einen Switch an das Netzwerk angeschlossen. Im Grunde erkennt der Router auch ein ADSL-Modem, welches eine Internetverbindung herstellt, er kann aber auch bei anderen Geräten verwendet werden, um eine Internetverbindung herzustellen, wie etwa bei einem Ethernet-Modem, USB-Modem, usw. Folgende Abbildung zeigt diese Konfiguration:
Um den Router/das Modem und die Netzwerkkarten zu konfigurieren, gibt es
keine besonderen Anweisungen: Es kann irgendein Adressbereich verwendet
werden, der entweder statisch oder vom DHCP-Server des Routers
zugewiesen wird. Verwenden des Softvision Explorers zur Bereitstellung eines HotSpots In der Professional-Version des Softvision Explorers ist es möglich, über eine drahtlose Verbindung (wireless) einen Internetzugang von einem Computer oder einem anderen Gerät, wie etwa von einem Palmtop oder einem Mobiltelefon aus, herzustellen. Diese Geräte benötigen keine Software, um auf den Hotspot zugreifen zu können, der vom Softvision Explorer bereit gestellt wird. Um das Programm auf diese Weise zu verwenden, muss der Server mit einer zusätzlichen Netzwerkkarte ausgestattet werden, damit er an zwei verschiedene Netzwerke, LAN 1 und LAN 2, angeschlossen werden kann: Die erste wird an das Internet angeschlossen, während die zweite an einen Access Point (oder an einen Wireless Router) angeschlossen wird, der die Drahtlosverbindungen bereit stellt.
Folgendes Schema zeigt diese Verwendungsart:
Das erste Netzwerk (LAN 1) hat einen Adressbereich von
192.168.0,x,während das zweite Netzwerk (LAN 2) Adressen des Typs
192.168.1.x aufweist. Die beiden Netzwerke weisen also unterschiedliche
Adressbereiche auf, und die Elemente von LAN 2 können die von LAN 1
bereit gestellte Internetverbindung nicht direkt nutzen. ADSL-Modemrouter Außerdem muss die Routing-Tabelle des Routers (statischer Verlauf) durch Eingabe folgender Regel geändert werden: -
IP-Adresse: 192.168.1.1
Auf diese Weise teilen wir dem Router mit, dass die Pakete mit der
Adresse 192.168.1.x an den Server gesendet werden müssen. Access Point
Servernetzwerkkarten
- IP-Adresse: 192.168.0.2 Netzwerkkarte, die mit dem Netzwerk LAN 2 verbunden ist: - IP-Adresse: 192.168.1.2 Hinweis: Alle bei der vorherigen Konfiguration verwendeten IP-Adressen sind frei wählbar, vorausgesetzt, die Änderungen entsprechen jenen der anderen Netzwerkelemente. Es ist zum Beispiel möglich, der ersten Netzwerkkarte die IP-Adresse 192.168.1.5 zuzuordnen. In diesem Fall ist es jedoch erforderlich, auch die Netzwerkkonfiguration des Access Points zu ändern, indem ein anderer Adressbereich als 192.168.1.x verwendet wird (zum Beispiel 192.168.2.1 für den Access Point und 192.168.2.2 für die zweite Netzwerkkarte).
Gemischte Konfigurationen Bisher behandelten wir zwei Konfigurationsarten: eine mit ausschließlich fixen Computerplätzen und eine mit WI-FI-Einstellungen, welche den Explorer Client nicht benötigen. Es sind jedoch auch gemischte Konfigurationen möglich, wobei auf LAN 1 fixe Computerplätze vorhanden sind und auf LAN 2 Benutzer über WI-FI und fixe Computerplätze (die nicht ungedingt Windows ausführen müssen) verbunden sind.
Der Vorteil der Verbindungen auf LAN 2 ist, dass der Internetverkehr vom
Explorer Manager über die Funktionen der Firewall und der
Bandbreitenbeschränkung in der Funktion Benutzergruppen des Programms
gesteuert werden kann. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass bei
Verbindungen über LAN 2 der Log des Verkehrs direkt auf dem Server und
nicht auf dem Client erfolgt, wie es bei den Computerplätzen über LAN 1
der Fall ist. Dies impliziert, dass der Verkehr, der von einer
beliebigen Anwendung des Clients erzeugt wird, geloggt wird und nicht
nur jener, der vom Internet Explorer erzeugt wird, wie es bei fixen
Computerplätzen über LAN 1 der Fall ist. Die Benutzer, die über LAN 2
verbunden sind, können daher alternative Browser wie Firefox, Opera,
usw., E-Mail-Programme, FTP oder andere Programme verwenden, die das
Internet verwenden. Verwendung von Linux bei fixen Computerplätzen über LAN 2 Ein weiterer Vorteil der fixen Computerplätze über LAN 2 ist, dass diese
nicht unbedingt den Explorer Client verwenden müssen, dessen Zweck es
ist, die Authentifizierung des Benutzers und den Schutz des Rechners vor
eventuellen Schäden seitens des Benutzers (Löschen von Systemdateien,
usw.) zu ermöglichen.
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